Rahmenkonzept

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Rahmenkonzept Kindertagesstätten

Kurzdarstellung des Trägers

Wir, Gründer  und  Mitglieder – Psychologen und Pädagogen – des 1994 gegründeten BOOT e.V., seit dem 01.01.2015 Gemeinnützige BOOT GmbH, waren seit Jahren beratend bzw. als Fortbildner für kommunale wie freie Träger tätig. Der enge Bezug unserer Tätigkeit zu pädagogischen Situationen des Kitaalltags, und die daraus resultierende Akzeptanz durch Teilnehmer/innen wie Träger trug zu dem Wunsch bei, neben der Beratungstätigkeit als Träger von Kinder- und Jugendeinrichtungen tätig zu werden. 1998 haben wir die ersten Kindertagesstätten in unsere Trägerschaft übernommen.

Dabei ist es unser Anliegen, bei der Entwicklung der Kita-Konzepte die Erfahrungen der Mitarbeiter/innen der Einrichtungen, Bedarfe der Familien im Umfeld und aktuelle Erkenntnisse aus Pädagogik und Psychologie zu verknüpfen. Gemeinsam möchten wir die Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsqualität in unseren Einrichtungen kontinuierlich und systematisch sichern und weiterentwickeln.

Dazu setzen wir auf das Konzept eines überschaubaren Trägers mit einer möglichst schmalen administrativen Ebene (Prinzip der kurzen Wege und schnellen Entscheidungen sowie das Bemühen um gute Kooperation).

Organisationsstruktur und Aufgaben des Trägers

  • Träger: gemeinnützige GmbH

Die Gesellschafterversammlung beschließt die grundsätzliche Ausrichtung der Gesellschaft / Kontrolle des Zweckbetriebes.

Steuerung und Verwaltung erfolgt durch zwei geschäftsführende Gesellschafter, unterstützt von zwei Verwaltungskräften.

Zwei Kita-Fachberaterinnen unterstützen die Teams bei der Qualitätsentwicklung.

  • Leitungsrunden:

Das Gremium der Leitungskräfte aller Kindertagesstätten ist zuständig für:

Beratung organisatorischer, struktureller und inhaltlicher  Entwicklungen des Arbeitsfeldes, Treffen von Vereinbarungen zur weiteren Entwicklung der Gemeinnützigen BOOT GmbH

  • Kindertagesstätten:

Jede Einrichtung ist verantwortlich für die Umsetzung ihres Konzeptes.

  • Hausübergreifende Qualitätszirkel:

Als Träger sichern wir die notwendigen zeitlichen, personellen und materiellen Rahmenbedingungen und achten auf die Weiterentwicklung der Kindertagesstätten, orientiert an gesetzlichen Grundlagen, neuesten Erkenntnissen zur Bildung und Entwicklung von Kindern und an den sich jeweils im Umfeld der Kindertagesstätte ergebenden Bedarfe von Familien. Derzeit stehen dabei die Auseinandersetzung mit dem Berliner Bildungsprogramm, der Qualitätsvereinbarung Tageseinrichtungen (QVTAG) und dem Sprachlerntagebuch (SLT) im Vordergrund.

  • Wir verstehen uns als Organisation, die sich in Kooperation mit ihren Einrichtungen beständig um möglichst optimale Bedingungen für die Bildung und Entwicklung der uns anvertrauten Kinder bemüht.
  • Konzeptionsentwicklung sehen wir als eine gemeinsame und kontinuierliche Aufgabe von uns als Träger als auch jeder Kindertagesstätte. Dabei fördern und unterstützen wir die Profilbildung einer jeden Kita unseres Trägers und begleiten diese Prozesse durch regelmäßige interne Evaluierungen.
  • Ziel unserer Personalführung und -entwicklung ist es, hohe Arbeitszufriedenheit und Motivation aller Fachkräfte über eigenverantwortliches Handeln in klar umrissenen Aufgabenfeldern herzustellen. Zur Förderung und Motivation von Mitarbeiter/innen gehören u.a.: Mitarbeiterinformation, Mitarbeitergespräche, Führungsfeedback, Förderung von Fortbildung und Qualifizierung, die den Anforderungen des Arbeitsfeldes entsprechen, Einführung neuer Mitarbeiter/innen, Praktikantenanleitung, Konfliktmanagement.

Qualitätsmanagement

Wege zu einer unseren Ansprüchen gerecht werdenden Qualitätsentwicklung und -sicherung sehen wir im regen fachlichen Austausch: Mehrtägige Teamfortbildungen (Kita-Team, BOOT-Leitungsteam), regelmäßige interne Evaluation wird ergänzt durch externe Evaluation, Zusatzqualifizierungen für spezielle pädagogische Anforderungen, Fachtagungen, Begleitung durch bzw. Austausch mit bootinterner Fachberatung, Fallbesprechungen, Supervisionen. Die Vernetzung der BOOT-Kitas fördert den Kontakt und den Austausch aller Mitarbeiter/innen untereinander.

Unsere vorrangigen Ziele:

  • Beförderung der Identifikation aller Mitarbeiter/innen mit der Gemeinnützigen BOOT GmbH
  • Entwicklung trägereigener Standards und Qualitätskriterien auf der Basis des Berliner Bildungsprogramms

Finanzmanagement

Der sachgemäße Einsatz der Mittel ist für uns Selbstverständlichkeit. Neben der Mittelplanung und Finanzverwaltung gilt es, zusätzliche Finanzquellen zu erschließen.

Bau- und Sachausstattung

Die Überprüfung der baulichen Situation, Mittelakquirierung, Bauplanung und -durchführung erfolgen in enger Kooperation mit der jeweiligen Einrichtung (Personal, Kinder, Eltern). Beim Bau finden pädagogische, ökologische und sicherheitstechnische Aspekte Berücksichtigung. Die laufende Sachausstattung wird von jeder Kita über ihren Etat in Eigenverantwortung realisiert.

Familienorientierung und Sicherung von Elternbeteiligung

Das Leistungsangebot unserer Kindertagesstätten hat die Belange des Umfeldes angemessen zu berücksichtigen. Wir unterstützen die pädagogischen Fachkräfte in ihrer Zusammenarbeit mit den Familien, indem wir den Aufbau wirksamer Kommunikationssysteme zwischen Kita und Familien sowie alle Partizipationsformen unterstützen, die die Arbeit der Kindertagesstätte fördern.

Bedarfsermittlung und Angebotsplanung

…erfolgt in Kooperation mit Jugendamt und in enger Absprache mit den Kindertagesstätten.

Vernetzung und Kooperation im Gemeinwesen                                                     

Die Kindertagesstätte ist für uns Teil der im Kiez und im Bezirk vorhandenen sozialen Dienstleistungseinrichtungen. Vor allem um  bestmöglich die Bedarfe der Familien zu erkennen, auf sie einzugehen und ihre Realisierung mit anderen Einrichtungen abstimmen zu können, sind wir um Vernetzung und Kooperation im Gemeinwesen bemüht. Wir wünschen Vernetzung im System der Kindertagesstätten des Kiezes sowie Kooperation mit anderen Anbietern sozialer Dienstleistungen und mit Wirtschaftsunternehmen.

Öffentlichkeitsarbeit    

In der Öffentlichkeit wollen wir als Träger, der sich auf qualifizierte Angebote in der Tagesbetreuung spezialisiert hat, sichtbar werden. Wir fördern die Darstellung unserer Kindertagesstätten mit ihrer jeweiligen Profilierung. Dafür werden gemeinsam Materialien zur  Öffentlichkeitsarbeit erstellt (z.B. Broschüren, Homepage). Als Träger sehen wir eine unserer Aufgaben darin, die Kindertagesstätten in der Öffentlichkeit zu vertreten und bekannt zu machen.

Unsere Grundsätze in der Kita-Arbeit

Pädagogische Leitgedanken

Kinder brauchen Sicherheit,  emotionale Zuwendung

Kinder können sich nur dann gut entwickeln und mit Interesse und Neugier die Welt entdecken, wenn sie sich emotional sicher und geborgen fühlen. Deshalb ist es von grundlegender Bedeutung, dass sich die pädagogische Fachkraft jedem Kind einfühlsam zuwendet und seine Bedürfnisse wahrnimmt sowie innerhalb der vorhandenen Möglichkeiten darauf eingeht.

Am Anfang steht dabei die Eingewöhnung. Die gelungene Gestaltung der Eingewöhnungsphase ist die Basis für einen erfolgreichen Kita-Einstieg und eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kindern/Eltern und Kita. Daher betrachten wir die sanfte Eingewöhnung des Kindes unter Begleitung eines Elternteils bzw. einer dem Kind nahe stehenden Person als den Regelzugang zur Kita.

Aufgabe der pädagogischen Fachkraft ist es, zu Kindern wie Eltern ein kooperatives Verhältnis aufzubauen und den vertrauensvollen Umgang miteinander zu fördern.

Kinder brauchen Anerkennung

Jedes Kind braucht für die Entwicklung seines Selbstbewusstseins und seines Selbstvertrauens die Erfahrung, von anderen, zunächst v.a. von Erwachsenen, vorbehaltlos anerkannt, wertgeschätzt und geliebt zu werden. Das bedeutet, dass

  • sich jede/r Erzieher/in jedem anvertrauten Kind gleichermaßen emotional zuwendet.
  • jede/r Erzieher/in  Vertrauen in das Entwicklungsstreben jedes Kindes hat (Dies meint, all sein Handeln prinzipiell als etwas anzusehen, was das Kind aus vernünftigen Gründen tut, weil es sich selbst, seine Umgebung und die Menschen, mit denen es zusammen ist, verstehen will und damit kompetent umgehen möchte).
  • jede/r Erzieher/in  sich dafür interessiert, was und mit welchen Beweggründen ein Kind tut und für seine “Argumente” auch zugänglich ist.
  • jede/r Erzieher/in  beim Kind in erster Linie die Kompetenzen sieht und fördert, sie seine “Fehler” nicht als Defizit ansieht, die es zu überwinden gilt.
  • jede/r Erzieher/in  mit Sensibilität für den Entwicklungsstand des Kindes und dem dazugehörigen Verantwortungsgefühl Grenzen absteckt und ermöglicht, dass jedes Kind seine Handlungs- und Entscheidungsräume stetig erweitern kann und damit Vertrauen in seine Handlungswirksamkeit aufrecht erhalten kann.

Kinder brauchen Bildungsmöglichkeiten und – anregungen

Kindertagesstätten sollen dazu beitragen, dass Kinder gute Chancen für eine lebenswerte Perspektive in unserer Gesellschaft haben, gleich welchem Geschlecht sie angehören und oder wie ihr ethisch-kultureller oder sozialer Hintergrund ist.

Jedes Kind ist von Natur aus neugierig und will die Welt entdecken und erleben. In Übereinstimmung mit dem Berliner Bildungsprogramm  (BBP) gehen wir davon aus, dass „Bildung als die Aneignungstätigkeit verstanden wird, mit der sich der Mensch ein Bild von der Welt macht“ und dass die pädagogische Arbeit in der Kindertagesstätte „Bildung nicht erzwingen kann, sondern nur begrenzt Einfluss darauf hat, wie ein Kind sich sein Bild von der Welt macht“ (S.18 des Berliner Bildungsprogramms für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zum Schuleintritt). Für die pädagogische Fachkraft dient das BBP damit als Arbeitsgrundlage und als methodischer Leitfaden.

Entscheidend ist uns bei der Begleitung der Bildungsprozesse, wie die pädagogische Fachkraft es versteht, durch anregende Fragen und Gestaltung der Lernumgebung den Aneignungsprozess der Kinder zu unterstützen. Dabei kommt es darauf an:

  • den Forscherdrang der Kinder zu unterstützen (so manches Mal auch auszuhalten)
  • die Interessen der Kinder wahrzunehmen und geeignete Anregungen und Materialien –   aber auch Zeit und Raum – zur  weiteren Beschäftigung mit dem Thema zur Verfügung zu stellen
  • den Kindern neue Erfahrungen “zuzumuten” (sie herauszufordern, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die bisher nicht zu ihrer Erfahrungswelt gehörten)
  • so zu fragen, dass Kinder zum Weiterdenken und zur Suche nach eigenen Erklärungen angeregt werden

Diese Sichtweise – Subjektivität des Bildungsprozesses – schließt aber nicht aus, dass im pädagogischen Prozess Ziele formuliert werden und der pädagogische Prozess geplant wird. Wenn es darum geht, dass Kinder die Welt erfassen, sie sich aneignen und aktiv mit gestalten, müssen Pädagog/innen sich dazu Gedanken machen, welche Kompetenzen dabei von zentraler Bedeutung sind.

Eine wesentliche Aufgabe der Erzieher/innen liegt in der Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Lern- und Entwicklungsprozesse (z.B.: SLT und jährliche Entwicklungsgespräche). Diese dienen der am Kind orientierten weiteren Planung der pädagogischen Arbeit, der Verdeutlichung der Entwicklungsschritte des Kindes und bieten sich häufig auch als Medium in der Arbeit mit den Kindern an.

Kinder brauchen die Kindergemeinschaft

In der Kindergruppe machen die Kinder Erfahrungen über den Familienrahmen hinaus, haben die Möglichkeit mit Gleichaltrigen Erfahrungen zu sammeln oder auch Unterschiedlichkeit kennen zu lernen. Kinder bis zum zweiten Lebensjahr werden zunächst in einem geschützteren Rahmen einer Nestgruppe betreut. Mit ihrem Wechsel in eine Gruppe der 2-6-jährigen können sie lernen mit Kindern unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunftssprache und kultureller Hintergründe und bei der Integration von Kindern mit Behinderungen, unbefangen mit Anderssein umzugehen und es als Bereicherung zu erleben.

Wenn sich Kinder untereinander über ihre Wahrnehmungen und Erlebnisse verständigen, ordnen sie die Dinge, versuchen Zusammenhänge zu knüpfen, vergleichen ihre  Sichtweisen und verändern so ihr Bild von der Welt und sich selbst.

Im Kontakt mit den anderen Kindern lernen sie, Gefühle zu äußern und mit unterschiedlichen Bedürfnissen nach Nähe und Distanz umzugehen. In der Kindergruppe entwickeln sie ihre Identität in einer weiteren sozialen Gemeinschaft neben der Familie.

Zusammenarbeit von Eltern und Kindertagesstätte

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns selbstverständlich. Wir wünschen uns eine Elternschaft, die das Kita-Konzept mit trägt. Ideen und Vorschläge der Eltern sind uns wichtig und werden in der Kita, bzw. mit Kita und Träger auf ihre Realisierbarkeit betrachtet.

Unterschiedliche Meinungen oder auch Kritik wird es immer geben.  Sie sind Anstöße für Weiterentwicklungen. Wir unterstützen den sachlichen Austausch unter den Beteiligten.

Zusammenarbeit im Team

Die funktionierende Zusammenarbeit im Team trägt für uns maßgeblich zum Betriebsklima bei. Das wirkt sich wiederum unmittelbar auf die Arbeit mit den Kindern aus. Eine offene Atmosphäre, gleichberechtigtes Arbeiten, gemeinsame Entscheidungsfindung und kritische Auseinandersetzung sind uns wichtig.

Regelmäßige Dienstberatungen, auch zu pädagogischen Themen unter Einbezug aller Mitarbeiterinnen, sind eine Selbstverständlichkeit.

Jede/r Mitarbeiter/in ist angehalten, sich fortzubilden. Besonderen Wert legen wir auf Teamfortbildungen und Zusatzqualifizierungen (z.B.: Facherzieher/in für Integration, Sprachfördererzieher/in, Begabungspädagog/in).

Aussagen zu einzelnen Aspekten der Arbeit unserer Kindertagesstätten

  • Wir bieten Kita-Betreuung für Kinder im Alter von 0-6 Jahren.
  • Für einen gelungenen Start in der Kita erfolgt die Eingewöhnung orientiert am Berliner Eingewöhnungsmodell.
  • Das Spiel – im Haus wie im Freien – ist die Haupttätigkeit des Kindes. Ihm ist im Tagesablauf genügend Zeit einzuräumen.
  • Durch die Beobachtung der kindlichen Entwicklung und die Einschätzung der Kolleginnen, was an die Kinder herangetragen werden soll werden die Themen der Angebote und Projekte gefunden. Das bedeutet, dass Beobachtungen der Ausgangspunkt für die pädagogische Planung  sind. Verlauf und Ergebnisse der Arbeit mit den Kindern werden dokumentiert.
  • Vorbereitung auf die Grundschule findet während der gesamten Zeit in der Kita statt. Vorrangig die Vorschulkinder setzen sich in einem komplexen Projekt mit den neuen Anforderungen eines künftigen Schulbesuchs auseinander; in der Projektphase werden erste Kontakte der Kinder zu ihren künftigen Schulen initiiert (siehe Anlage). Kooperationsverträge regeln die Zusammenarbeit zwischen Kita und Grundschule.
  • Bei den Jüngsten (Kinder von 8 Wochen bis etwa 2 Jahren) favorisieren wir die Betreuung in altershomogenen Gruppen. Ab dem 2. Lebensjahr wird die Altersmischung angestrebt. In alle Gruppen integrieren wir die von uns betreuten behinderten Kinder.
  • Formen offener Pädagogik sind bei altersgemischten Gruppen voraussetzende Bedingung. Differenziert nach dem Alter der Kinder und den räumlichen Voraussetzungen gestaltet sich die offene Arbeit auf Bereichs- bzw. Etagenebene.
  • Eine harmonische Essensatmosphäre ist uns bedeutsam:  Essen soll als Genuss und nicht als Muss erlebt werden. Wir bieten gesunde Ernährung: bevorzugt gemeinsame Frühstücks- und Vesperzubereitung und die Mittagessenbereitung in der hauseigenen Küche.
  • Unterschiedliche Getränke sind während des gesamten Tagesablaufes für die Kinder zugänglich.
  • Schlafen sollen Kinder nach ihrem Bedürfnis; Kinder, die nicht schlafen, haben die Möglichkeit sich in anderen Räumen zu beschäftigen.
  • Räume werden nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und Erzieher/innen und durch diese gemeinsam gestaltet. Die Außenanlagen der Kitas werden nach ökologischen und pädagogischen Gesichtspunkten unter Einbeziehung der Kinder und Erzieher neu angelegt. Die Prämissen des Rahmen- / Hauskonzeptes gilt es dabei zu beachten.
  • Nötig ist Platz für Spiel und Bewegung, für gemeinsame wie individuelle Aktivitäten und Ruhephasen.
  • Neben fertigem Spielmaterial werden auch vielfältige Materialien zum kreativen Gestalten und experimentieren (z.B. ”unfertiges” Material, Naturmaterial) angeboten.
  • Kita-Feste, z.B.: Fasching, Frühlingsfest, Oma und Opa-Tag, Feiertage der Familien (verschiedener Kulturen) und Geburtstage bereichern das Kita-Leben und fördern die Identitätsentwicklung der Kinder.
  • Gruppenfahrten oder Übernachtungen von Kindergruppen in der Kita werden als Höhepunkte im Jahresverlauf unterstützt.
  • Kita als Kiez-Treffpunkt: Hausfeste stehen den Eltern wie Anwohnern offen; zusätzliche Angebote für Interessengruppen, Angebote für Eltern von Tonwerkstatt bis Sauna

Entwicklungsziele des Trägers

Um unsere Angebote an den kindlichen Bedürfnissen und dem Bedarf von Familien orientieren zu können, ist es nötig, die  Grenzen gegenwärtig vorhandener Strukturen und Institutionen zur  Kinderbetreuung zu überwinden.

Derzeit verfolgen wir folgende konzeptionelle Überlegungen:

  1. Ermöglichung eines kontinuierlichen Bildungsverlaufs vom Kindergarten bis Schule durch den Aufbau einer eigenen freien Grundschule nach dem Bürgerschul-Konzept
  2. Schaffung von Netzwerken und Auf- und Ausbau von Kooperationen mit anderen sozialen Dienstleistern sowie mit Wirtschaftsunternehmen

Stand Jan 2015